
Was für ein schöner Auftakt in die Faschingssaison

Der Feuerwehrverein von Unterbrunn (die Wehr selbst ist älter) feiert heuer sein 50-jähriges Bestehen – und da passte es gut, dass der Feuerwehrball zum Auftakt der Faschingssaison so vollkommen lebendig war. Das Gasthaus Högner war, die Unterbrunner sind ja bekanntermaßen pünktlich, schon mit Öffung der Tore um 18.30 Uhr gut gefüllt, Roy spielte wieder famos auf, zur Unterhaltung zwei lustige Sketche, und die Tanzfläche war von Jung und Alt gefüllt. Ein echtes Zusammenkommen des Dorfs!

Begrüßt hat die Gäste der Walser Thommy. Er erzählte, dass es einen in der Feuerwehr gibt, der seit Vereinsgründung im Vorstand ist. Das kann nur einer sein. Und so der Mandi auf die Bühne gebeten, für ihn gab es ja in den vergangenen Monaten viele hochverdiente Ehrungen und Festmomente.
Der Thommy eröffnete dann mit Ballkönigin Lisa den Tanzreigen. Als alle gesättigt waren aus der reichhaltigen Karte wurde nun also getanzt. Unter den Besuchern war auch unsere Bürgermeisterin Brigitte Kössinger mit ihrem Mann. Ein letzter Beleg, dass sie all die Jahre nicht nach Unterbrunn gekommen ist, um wiedergewählt zu werden. Sondern, weil es hier so nett ist und alle zusammenhalten.

Die Band Roy muss man fast nicht erwähnen, weil sie ja so ein zuverlässiger Stimmungsgarant ist. Und doch soll man sowas nicht als selbstverständlich nehmen, daher sei erwähnt: Roy ist ein zuverlässiger Stimmungsgarant (wir saßen heuer etwas weit hinten, um sie gebührend ins Bild zu bekommen).

Traditionell auch gibt eine Show der Feuerwehr, die kam diesmal in Form von zwei lustigen Sketchen daher. Im ersten berichtete sie von einem tragischen Bierlasterunfall, im zweiten landete der Mandi in der automatisierten Warteschleife, als er einen Brand melden wollte. Sehr schön.
Erwähnt sei zum Abschluss noch zweierlei: Schon nächste Woche geht es mit dem traditionell ebenso famosen Kinderfasching weiter und dann natürlich mit Umzug und Kehraus. Und in diesen Feuerwehrverein kann man auch als Fördermitglied eintreten – und damit die ganzen Aktiven unterstützen, die selbst von so einem tollen Fest sofort ausrücken würden, wenn die Sirene losgeht.


