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Oldtimer und Feuerwehr auf Tour mit dem Mandi

Ein wenig sah es aus wie eine Szene aus “Irgendwie und Sowieso”. In einem mehr als 60 Jahre alten Setra-Panoramabus machten sich der Oldtimer-Verein und die Freiwillige Feuerwehr am vergangenen Wochenende mit dem Mandi auf den Weg zum Feuerwehrmuseum in Waldkraiburg. Als das liebenswerte Gefährt auf dem Rückweg durch die Altstadt von Wasserburg fuhr, winkten die Passanten, dann ging es an einem heißen Sommertag durch Wiesen und Felder zurück ins Dorf.

Die beiden Vereine hatten dem Mandi – Ehrenbürger, Aktivist in praktisch allen Unterbrunner Vereinen, Geschichtsbewahrer, Kasperltheaterdirektor und noch vieles mehr – den Ausflug zu seinem 70. Geburtstag geschenkt. Gestärkt von Kaffee und Butterbrezn ging es am Samstagfrüh gen Waldkraiburg (der Autor dieser Zeilen musste leider zur Gemeinderatsklausur in Ohlstadt).

Gleich zeigte sich, dass die Bedenken wegen der Hitze (“Der Bus hat doch keine Klimaanlage!”) unbegründet waren. Busfahrer Jürgen öffnete Dach und Schiebefenster, und im erquickenden Fahrtwind ging es auf die Autobahn. Das Feuerwehrmuseum war dann jede Reise wert. “Sehr empfehlenswert, auch mit Kindern”, berichtet Oldtimer-Chef Wolfram. Neben alten Fahrzeugen gibt es auch viel Ausrüstung zu sehen. Bei der Führung in zwei Gruppen gab es zudem viele interessante Informationen.

Es war schon lange nichts mehr gegessen worden. Und so servierte der Thommy Weißwürste (bevor es später zur Eisdiele ging).

Die Stadtführung hatte danach ihren ganz eigenen Reiz. Historisch und aus wirtschaftlicher Sicht interessant. Doch über die Attraktivität als Stadt lässt sich streiten. Als das “Geretsried des östlichen Oberbayerns” könnte man die Kommune vielleicht umschreiben!

Angesichts der Hitze wurde die Stadtführung ohnehin ein wenig abgekürzt – zumal der Stadtführer den Schlüssel für den Bunker vergessen hatte. Also ging es, diesmal eher über kleine Sträßchen in bester Stimmung wieder heim.

Dass der Zusammenhalt stimmt, zeigte sich schon daran, dass die, die nicht heim zur Familie oder zu Terminen mussten, nach der langen Zeit auf engem Raum direkt weiter zum Wankerl zogen, um dort den Abend bei guter Kost und einer Halben gemeinsam ausklingen zu lassen.

“Ein rundum schöner Tag”, zogen die Organisatoren Wolfram und Thommy zufrieden Bilanz. Und wie hat es dem Mandi gefallen? “War super”, schrieb er denen, die leider nicht dabei sein konnten.